Erfahrung beim Erstellen des Snapfish Fotokalenders mit Bildern aus dem Foto-Urlaub

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und Weihnachten steht vor der Türe. Sie suchen nach einem Geschenk für Ihre Lieben oder sogar sich selbst? Wie wäre es mit einem Fotokalender? Diese Art der Präsentation der Bilder aus Ihrem Foto-Urlaub bietet einen schönen Rückblick auf das vergangene Jahr.

Im Internet gibt es viele Anbieter, die auf den ersten Blick ähnliche Kalender Produkte mit ähnlichen Preisen haben. Das Vergleichen vor der Entscheidung lohnt sich. Wenn es ein Panorama-Kalender sein soll, kommen nur wenige Anbieter in Frage. Für Tischkalender oder Wandkalender im A4- oder A3-Format ist die Auswahl an Anbietern schon größer.
Viele Anbieter ermöglichen für einen Tischkalender nur ein Foto pro Seite. In der Regel reicht dies aus, weil ein Tischkalender relativ klein ist. Bei Snapfish hat man zum Beispiel die Möglichkeit, einen Tischkalender mit bis zu drei Fotos pro Kalenderseite zu erstellen. Dabei sind die Fenster, in die man die Fotos einfügt, fest vorgegeben. Das ist mir auch schon bei der Erstellung eines Fotobuches dieses Herstellers aufgefallen. Man hat leider keine Möglichkeit, die Fenstergröße und –Position zu ändern. Auch die Auswahl der Hintergründe ist bei Snapfish sehr überschaubar. Beides ist gut für denjenigen, der es schnell mag. Wenn Sie allerdings mehr Zeit und Kreativität aufwenden möchten sollten Sie sich auch die anderen Anbieter ansehen.

Projekte

Projekte

Vor dem Start registriert man sich als Nutzer. Sie haben somit immer die Möglichkeit, auf alle Projekte und Alben, die man im Laufe der Zeit anlegt, zuzugreifen. Das bedeutet, dass man eine Arbeit an einem Kalender oder Fotobuch unterbrechen und jederzeit fortsetzen kann. Das Prinzip bei diesem Anbieter ist also –wenn man es erst einmal verstanden hat- einfach.

Album

Album

Es gibt einerseits die Möglichkeit, Alben anzulegen. Dort hinein laden Sie Ihre Fotos hoch. Zum Beispiel könnte man jeweils ein Album für „Sommerurlaub“ und „Weihnachten“ usw. anlegen. Zusätzlich müssen Sie ein Projekt anlegen. Dies kann ein Fotobuch, ein Kalender oder ein anderes Produkt sein. Dieses Projekt können Sie anschließend aus den verschiedenen Alben bestücken.

Während der Erstellung des Kalenders musste ich leider den Browser wechseln. Der Java-Client hatte mir unter Mozilla Firefox eine Fehlermeldung angezeigt und die Anwendung hat sich aufgehängt. Unter dem Internet Explorer lief die Anwendung gut. Allerdings musste ich erst einmal nach unten scrollen, da der obere Bereich des Bildschirms regelmäßig aus einer weißen Fläche bestand. Dennoch konnte ich meinen Kalender letztendlich erstellen.

Fotos aus dem Album für den Fotokalender auswählen

Fotos aus dem Album für den Fotokalender auswählen

Wie erwähnt zieht man die Fotos einfach auf die fest vorgegebenen freien Fenster des Kalenders. Man könnte den Kalender auch automatisch füllen lassen. Auf der ersten Seite des Tischkalenders gibt es zwei Textfelder. Diese kann man nutzen, wenn man eine Idee für einen netten Spruch hat. Nun bestückt man nach und nach alle 12 Kalenderblätter wahlweise jeweils mit einem bis drei Fotos und einer Textzeile. Schön wäre es, wenn man auch auf dem Deckblatt gleichzeitig mehrere Fotos einfügen und eines der beiden Textfelder löschen könnte. Leider ist dort nur ein Foto möglich.

Wenn Sie ein Foto in ein Fenster gezogen haben können Sie es vergrößern. Das ist praktisch, wenn man Details hervorheben möchte. Ein Problem hatte ich allerdings bei der korrekten Anzeige von quadratischen Fotos. Da die vorgegebenen Fenster zwar viereckig, aber nicht quadratisch sind, wurde oben und unten bzw. rechts und links jeweils ein Teil abgeschnitten. Hier habe ich eine Funktion vermisst, die ein Verkleinern von Fotos ermöglicht. Ich habe also die quadratischen Fotos noch einmal in Photoshop mit einer größeren weißen Arbeitsfläche versehen und danach erneut hochgeladen. Für den Hintergrund musste ich dann allerdings ebenfalls wieder Weiß wählen. Dann hat es gepasst. Wenn man das vorher weiß, kann man die Fotos entsprechend vorbereiten und sich die umständliche Nachbearbeitung sparen.

Insgesamt ist Snapfish ein Anbieter für den Eiligen, der nicht viele Funktionen benötigt und bereit ist, sich an die Haptik zu gewöhnen.
Der Kalender wurde nach ein paar Tagen einwandfrei angeliefert. Die Qualität kann sich sehen lassen. Sparen kann man übrigens mit einem Gutschein.

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